Sway

So, da bin ich wieder. Wollen doch mal sehen, was man über dieses Sway so in Erfahrung bringen kann: Huch, ein Microsoft-Teil. Komisch, normalerweise trommelt Microsoft ja immer laut, wenn’s was Neues gibt. Ist wohl an mir vorbei gegangen, na ja.

Einrichtung über Arbeitsplatz PC:

nicht möglich – muss erst zentral freigeschaltet werden

Einrichtung einer  Microsoft Mailadresse – muss auch zentral freigeschaltet werden

Warum denn das?

Eine Sway-Präsentation wird auf den Servern von Microsoft gespeichert und mit dem Microsoft-Konto des Erstellers verbunden. Da die Daten nicht verschlüsselt und auf Servern außerhalb der EU[4] gespeichert werden, ist die Nutzung des Dienstes datenschutzrechtlich zumindest bedenklich. (Wikipedia)

Ah ja…

Jetzt soll man sich auch noch ein Microschrottkonto einrichten ???

Ohne mich !!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weihnachtsgrüße

SAMSUNG CSCLiebe Follower und Followerinnen,

ich möchte Euch/Ihnen auf diesem Wege ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Zum Schluss noch mal ein Gedicht von meinem Lieblingsautor Erich Kästner: Das Dezember-Gedicht aus seinem Zyklus „Die 13 Monate“

 

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

 

Keeeb

Ach du meine Güte, welches Vermarktungsgenie hat sich denn diesen Namen ausgedacht. Da wird es ja meiner Rechtschreibkorrektur  schon übel.

Egal, der Papa hat es durchgezogen. Nun sind dies Art Tools nichts Neues und ich meine, mich an eine nicht mehr existierende Googleanwendung zu erinnern, die ähnliches konnte wie dieses Keeeb-Ding.

Ich gebe gerne zu, dass mir das Handling zunächst einige Schwierigkeiten bereitet hat (Man ist ja nicht mehr der Jüngste). Nach einigen Fehlversuchen habe ich dank der „genialen Videotutorials“ einige Kebabs erstellt.

Mich machte dann stutzig, wie wenig Infos über „Keeeb“ zu finden sind. Vielleicht sollte man nicht zuviel Zeit in dieses Teil investieren. Wer kann schon sagen, wie lange es verfügbar ist.

Braucht man Keeeb?

Klar, kann man es irgendwie in den Bibliotheksalltag integrieren aber man kann auch mit Reibekuchen die Treppe ölen.

 

 

 

Faktencheck im Internet – oder alter Wein in neuen Schläuchen

 

„Journalistische Angebote unterliegen in der Regel bestimmten Grundsätzen . Das gilt jedoch nicht für jeden Beitrag in sozialen Netzwerken, den private oder dritte einstellen. So kommt es, dass nicht alles, was online behauptet wird auch der Wahrheit entspricht oder ausreichend mit Fakten und Quellen belegt werden kann“
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Echt jetzt?
Die Verbreitung von Fakenews ist ein alter Hut. Das auch im Internet Falschnachrichten verbreitet werden, wundert doch wohl keinen halbwegs intelligenten Menschen mehr.

Fakenews haben die Menschheitsgeschichte bis heute beeinflusst und werden es immer weiter tun, ob mit Internet / Faktencheck oder ohne.

Beispiele gefällig?

Fakenews waren Grund für die Hexenverbrennungen: Mund- zu Mundpropaganda / Hexenhammer

Die sogenannte „Dolchstosslegende“ war u.a. Alibi für die Judenverfolgung und den 2. Weltkrieg.

Die Mondlandung hat nie stattgefunden.

Beatle Paul McCartney ist schon 1965 gestorben und wurde durch einen Doppelgänger ersetzt.

Die Verschwörungstheorien zum 11. September 2001.

Roswell-Zwischenfall oder Roswell-(UFO-)Ereignis.

Social Media rettet öffentliche Bibliotheken vor der Schließung.

Bielefeld existiert nicht.

Die Leute glauben das, was sie wollen oder eben nicht.  Falschmeldungen verbreiten sich mit oder ohne Internet. Sollen die öffentlichen Bibliotheken ihre Nutzer jetzt in Glaubensdingen beraten. Wie kann das denn aussehen?
Da kommt also ein Mensch in die Bibliothek  und sagt: „Gestern haben zwei Frauen an meiner Türe geklingelt, mir ein Heft vorgehalten, da steht geschrieben, die Welt geht am 20. September 2020 unter.“  Nun macht die Kollegin den Faktencheck, sucht im Internet, findet aber ganz unterschiedliche Termine. nur der 20. September ist nicht dabei. – Pech.

Scherz beiseite, ich kann mir nicht vorstellen wie Bibliotheken da nützlich sein sollen. Sicher, man kann Literatur zum Thema präsentieren, vielleicht Vorträge anbieten und auf seinen Kommunikationskanälen Informationen posten. An einen nachhaltigen Erfolg glaube ich nicht.

Bildmanipulation..

.. hat es immer gegeben wird es immer geben.

Hier gilt auch: wer glauben möchte er hätte einen „Mondrian“ günstig erstanden, darf  das gerne glauben. Viele Museen stellen Bilder von „Wolfgang Beltracchi“ aus, hier glaubt man, es wären Max Ernst oder Heinrich Campendonk.

Auch seit den frühen Tagen der Fotografie wird manipuliert und retuschiert. Natürlich ist das heute in der Digitalfotografie mit Photoshop wesentlich einfacher geworden. Mag ich beispielsweise einen Politiker nicht besonders , fotografiere ich ihn so, das er möglichst unvorteilhaft rüberkommt (die Hakennase kriegt er dann mit Photoshop). Das ist alles nichts Neues, sondern wird schon seit langer Zeit millionenfach auf der Welt praktiziert. All das gilt natürlich auch für den Film. Heutzutage könnte man neue Spielfilme mit schon lange verstorbenen Stars machen… Alles ist möglich.
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Die in der Lektion gezeigten Tools  (Rückwärts-Bildersuche) finde ich sehr interessant, würde mich aber sehr wundern, sollte ich sie jemals beruflich anwenden könnten (Naja, never say never).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kalender

So, vergessen wir mal einen Moment „social media“ und wenden uns  wieder der Fotografie zu. Heute zeige ich euch mal die Fotos, die ich für meinen (privaten) Kalender zusammengestellt habe. Die Bilder sind alle in diesem Jahr (2017) entstanden.

RSS-Feeds…

…verwende ich schon seit längerer Zeit. Sie sind eine gute Möglichkeit, sich gezielt über die eigenen Interessen informieren zu lassen. Selbstverständlich eignen sich RSS-Feeds auch sehr gut  für den beruflichen (bibliothekarischen) Einsatz. Ich kenne einige Kollegen/innen die diese Möglichkeit schon seit längerer Zeit nutzen.

Man kann RSS-Feeds gut in seinem Blog einbauen. Allerdings würde ich die Finger von den Plugins lassen. Es gibt da schon ein RSS-Plugin.  Hier dürft ihr, wenn es verwendet wird, kostenpflichtig upgraden.  Also – nehmt  ein Widget:

Themes/anpassen/Widget/Widget hinzufügen

Jetzt könnt ihr ein RSS-Feed Widget auswählen.

Eigene Meinung zu Facebook & Co

„Hallo, haben Sie eine eigene berufliche Meinung zu den Netzwerken? Wann könnte eine Bibliothek Twitter sinnvoll nutzen? Wann Facebook?“
A.Hollmann“

 

Liebe Frau Hollmann,

Muss sich die berufliche von der eigenen Meinung unterscheiden? Da drängt sich mir die Frage auf:  Muss ein Pfarrer/Priester an Gott glauben?

Ich dachte, dass meine berufliche Meinung aus den von mir verfassten Artikeln zu entnehmen sei (die im übrigen nicht aus: „alles doof“ oder „test test“ bestehen).  Aber  egal, hier noch einmal meine eigene und berufliche Meinung:

Selbstverständlich sollten öffentliche Bibliotheken Kommunikationsplattformen nutzen.

Es ist nicht nötig, dass sich die gesamte Belegschaft damit auseinander setzen muss. Natürlich ist es wichtig, dass alle darüber Bescheid wissen und mitlesen.

Es braucht eine Redaktion, die sich sich  mit der Materie auskennt und professionell arbeitet. Der technische Aspekt ist sicher wichtig, man benötigt aber auch Kollegen/innen die Spaß am Schreiben haben und sich vielleicht noch an die ein oder andere Interpunktionsregel erinnern.

Ich  halte zwei „social media Plattformen“ für ausreichend, man sollte es ja  nicht übertreiben und da ist ja auch noch die Internetseite, die mit ins Gesamtkonzept einbezogen werden muss.

Um Informationen und Veranstaltungshinweise der Bibliothek zu veröffentlichen, ist die
Internetseite immer noch die beste Kommunikationsform. Warum wohl? Genau, man braucht sich nicht anzumelden. Die Infos kriegt man mehr oder weniger anonym.

Twittert die Bibliothek, kann man als Follower  an seine Informationen kommen. Ist nicht mein Ding, find ich eher unübersichtlich. Wer’s mag…

Ansonsten können Infos auch über Facebook gepostet werden. Hier darf  dann auch ein Austausch zu Veranstaltungen und allen möglichen Themen stattfinden. Facebook wird in unserer Bibliothek schon seit längerer Zeit praktiziert und ist sozusagen etabliert (die Kolleginnen machen das sehr gut, Daumen hoch).

Ansonsten gilt, was Kommunikationsplattformen angeht.
„Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“.

Würden Sie mir bitte die „Netzworking“-Kategorie trotzdem einbauen?
mea culpa, habe ich korrigiert.

Mit adventlichen Grüßen

T. Pilling